Paradies für Katzen

Das Projekt

Wir mussten eine Lösung finden, der den ehrenamtlichen Mitarbeitern eine Durchführung der Aufgabe überhaupt ermöglicht. Diskussionen über einen Standort im östlichen Oberbayern mit abwechselnder Betreuung der Katzen führten nicht zum Ziel, allein schon wegen der trotzdem beträchtlichen Entfernungen. Die meisten Tierfreunde sind berufstätig oder nicht motorisiert.

Auf die Idee mit den SOS-Kinderdörfern brachte uns unsere Schatzmeisterin, weil sie bei der Gmeiner-Stiftung arbeitet. Das Fahrtproblem Wohnung - "Katzenparadies" wäre somit gelöst.

Ein Standort mit erschwinglicher Pacht (ein Kauf wohl nicht so ohne weiteres finanzierbar) bedingt anfänglich höhere Kosten. Bei Umzug und Arbeitsplatzwechsel der Ehrenamtlichen kann der Verein nicht ad hoc einen hohen Mietzins für den Wohnraumanteil verlangen. Im Gegenteil, wir werden uns an den Kosten zu beteiligen haben. Gleichzeitig müssen die Räume für unsere vierbeinigen Freunde eingerichtet werden.

Dafür müssen wir einen ausreichenden Betrag sammeln und zurücklegen.

Gleichzeitig suchen wir dringend einen Tierfreund, der ein Areal zur Verfügung stellt. Schon um der gegenseitigen Unterstützung im Urlaub und bei Krankheit sollten baldmöglichst mehrere "Familien" einziehen. Heute ist das ist mehr frommer Wunsch denn Realität. - Aber wer weiß ...

Pro "Familie" werden ca. 140qm Platz für Privat-, Büro- und Gemeinschaftsräume benötigt. Alles muss so beschaffen sein, dass es auch vom Amtstierarzt als geeignet eingestuft wird. Eingezäunter Auslauf oder ein geräumiger vernetzbarer Balkon wären toll. Vertragliche Bindung für den Pachtvertrag: mindestens 15 Jahre.

Auf Dauer wird der Großteil des Pachtzinses über Miete (von den Pflegefamilien) finanziert. Übrig bleiben die notwendigen Rückstellungen für größere Reparaturen und natürlich alles, was mit den Tieren zu tun hat.

Es gibt eine Menge zu tun - packen wir's an!

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